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Ausgabe 200 / Oktober 2020

Thomas Voeckler - Das Rennen seines Lebens

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Thomas Voeckler wurde mit seinen telegenen und dramatischen Vorstellungen bei der Tour de France zum Liebling des französischen Publikums. Procycling fragt den Veteranen, an welche Auflagen des Rennens er sich besonders gern erinnert.

Die erste Tour 2003

Die Tour ist ein Traum, wenn du jung bist, aber wenn du Profi bist, passiert es einfach. Meine erste Tour de France war die Jubiläums-Tour zum 100. Geburtstag, und ich erinnere mich besonders an den Start in Paris unter dem Eiffelturm. Ich habe gute Erinnerungen daran, obwohl ich auch viel gelitten habe und das Rennen nicht beeinflussen konnte.

Ich schaffte es auf der 18. Etappe in eine Ausreißergruppe, wo ich Siebter wurde, aber das ist eigentlich die einzig gute Erinnerung an diese Tour. Natürlich war es eine Errungenschaft, dabei zu sein, denn für einen französischen Fahrer ist das wichtig. Eine Besonderheit an der Tour war, dass es mir jeden Tag schwerfiel, Kontakt mit dem Peloton zu halten, aber eines Tages wurden alle langsamer und ich dachte, ich könnte attackieren. Es stellte sich heraus, dass der Grund, warum alle Tempo rausnahmen, war, dass Ri­chard Virenque pinkeln musste, und dann haben seine Quick-Step-Teamkolle­gen mich gestellt.

 
 
Die erste Tour 2003

Die Tour ist ein Traum, wenn du jung bist, aber wenn du Profi bist, passiert es einfach. Meine erste Tour de France war die Jubiläums-Tour zum 100. Geburtstag, und ich erinnere mich besonders an den Start in Paris unter dem Eiffelturm. Ich habe gute Erinnerungen daran, obwohl ich auch viel gelitten habe und das Rennen nicht beeinflussen konnte.

Ich schaffte es auf der 18. Etappe in eine Ausreißergruppe, wo ich Siebter wurde, aber das ist eigentlich die einzig gute Erinnerung an diese Tour. Natürlich war es eine Errungenschaft, dabei zu sein, denn für einen französischen Fahrer ist das wichtig. Eine Besonderheit an der Tour war, dass es mir jeden Tag schwerfiel, Kontakt mit dem Peloton zu halten, aber eines Tages wurden alle langsamer und ich dachte, ich könnte attackieren. Es stellte sich heraus, dass der Grund, warum alle Tempo rausnahmen, war, dass Ri­chard Virenque pinkeln musste, und dann haben seine Quick-Step-Teamkolle­gen mich gestellt.

 
 
Procycling - Ausgabe 200 / Oktober 2020



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in der Procycling Ausgabe 200 / Oktober 2020.