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Ausgabe 176 / Oktober 2018

Der Hollywood-Fahrer

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Peter Sagan ist der Kassenschlager des Radsports und hat den Höhepunkt seiner Popularität erreicht. Aber wie Procycling festgestellt hat, als wir ihn bei der Tour de Suisse trafen, steckt hinter dem Rockstar-Image ein Fahrer, der mit der zusätzlichen Beanspruchung bei den Rennen hadert.

Peter Sagan ist zum Verrücktwerden. Er ist der gefragteste Mann des Radsports und sein attraktivster Star. Die Rennen reißen sich um ihn und die Fans können nicht genug von ihm bekommen. Bei der Tour de Suisse Mitte Juni hatte ein ganz normal aussehender Typ um die 30 ein Tattoo von Sagan auf der Wade. Es ist jetzt das neunte Jahr von Sagans Karriere, und der Zauber seines vielschichtigen Talents als Rennfahrer und sein Charakter als Mensch lassen die Atome des kleinen Radsport-Universums weiter auf ungewöhnliche Weisen vibrieren. Sagan hatte eine tolle Tour de France. Er war omnipräsent, gewann drei Etappen und trug einen Tag das Gelbe Trikot. Er kam auf jeder Etappe in die Top Ten – außer im Hochgebirge und bei den Zeitfahren. Er gewann sein sechstes Grünes Trikot mit größerem Vorsprung denn je. Und nachdem er es auf der Straße hatte krachen lassen, riss er Sprüche in der Mixed Zone. In Mûr-de-Bretagne, wo er Achter geworden war, wurde er gefragt, ob er besser hätte abschneiden können. „Nein, die anderen Teams können auch mal gewinnen. Dann ist es nicht so langweilig!“ Im April gewann er bei seinem siebten Anlauf Paris–Roubaix mit einer 54-Kilometer-Flucht, die die Favoritengruppe zuerst überraschte und dann ihren Willen brach. Er war der erste Fahrer seit Bernard Hinault, der das Rennen im Regenbogentrikot des Weltmeisters gewann. Und dann tat er so, als würde ihm die Pflasterstein-Trophäe aus der Hand fallen. Er ist ein Witzbold, denken die Leute.

Doch es ist zum Verrücktwerden, denn inzwischen ist er ein Teufel im normalen Interview. Ihn zu fassen zu bekommen, ist die eine Sache. Sein Manager erklärt, die Interviewmöglichkeiten seien in den letzten acht oder neun Monaten reduziert worden, um Sagans größten Feind abzuwehren: die Langeweile. Die Interviews, zu denen er sich dann doch bereiterklärt, führt er mit einer Aura der Gleichgültigkeit, die ihn ganz einschließt. Fragt man ihn, was er an Radrennen und am Radsport mag, spricht man ihn auf etwas so Seismisches an wie wegen eines Remplers aus der Tour geworfen zu werden, von dem er später freigesprochen wurde, starren einen leere Augen an und es kommen Worte wie „Vergangenheit ist Vergangenheit“. „Wenn jemand mit mir über etwas spricht, was nicht interessant ist, geht es einfach durch meinen Kopf durch, ohne drin zu bleiben“, sagte Sagan, als Procycling mit ihm auf der letzten Etappe der Tour de Suisse im Bora–hansgrohe-Bus mit ihm sprach und ein Thema zu finden versuchte, bei dem er nicht dichtmachen, sondern etwas Licht auf sein sorgsam bewachtes Hinterland werfen würde. Wenn das Reden über Radrennen kein Interesse weckt, welche anderen Interessen könnten es sein? Hunde und Autos? Wir wissen, dass er sie mag. „Viele Dinge interessieren mich. Familie, Freunde, Hobbies … Du kannst dich immer auf sie freuen, wenn du etwas Freizeit hast, und, nun ja, wir haben diesen schönen Job, und ich glaube, wir können immer Spaß haben, wenn wir auf dem Rad sitzen oder nicht.“ Nein, es sind wieder nur Worte. Aber das versteht man. Jeder will ein Stück abhaben vom dreifachen Weltmeister, und je mehr die Leute wollen, umso weniger ist zu vergeben. Oder vielleicht hat er gerade alles ausgewrungen für sein Buch, das demnächst erscheint und sich auf seine Radsportkarriere konzentriert, und es ist nichts mehr übrig, was zu vergeben wäre. Aber wie sieht es mit Amerika aus? Dieses Land liebt er. Er ist seit der Kalifornien-Rundfahrt 2010 jedes Jahr da. In diesem Jahr hat der selbst ernannte König von Kalifornien zum ersten Mal keine Etappe gewonnen. Jüngere Männer, Caleb Ewan und Fernando Gaviria, waren schneller. Als die Möglichkeiten schwanden, seine Bilanz von 16 Etappensiegen auszubauen, sagte Sagan: „Ich wäre sehr froh, wenn ich hier einige Etappen gewinnen würde. Wenn nicht, bin ich froh, hier zu sein, ein gutes Training zu haben, in Kalifornien zu sein und einen schönen Aufenthalt zu haben.“

Seine Affinität zu Amerika drückt sich auf originelle Weise aus wie das „Grease“-Video, eine Parodie, die er mit seiner Frau Katarina, von der er mittlerweile getrennt ist, im Winter 2015 drehte; oder der restaurierte 1970er-Dodge-Charger, ein Auto, in das er sich verliebte, als er als Kind Ein Duke kommt selten allein schaute. Bei den Höhentrainingslagern vor der Tour, die sich an die Kalifornien-Rundfahrt anschlossen, hält er nicht nach einem alternativen Café Ausschau, das Avocadocrème auf Roggenbrot serviert, sondern nach einem Diner, der deftige Burger und Burritos anbietet. Und das bei kurzen Pausen auf Trainingsfahrten. „Ich wollte immer nach Amerika, als ich jung war“, erklärt Sagan. Für das hyperaktive Kind, dessen Eltern ein Lebensmittelgeschäft in der verschneiten Industriestadt Žilina betrieben, „war Amerika etwas anderes. Ich war 2010 zum ersten Mal in Kalifornien. Ich war nie zuvor da, und es war so anders als das, was ich kannte. Na ja, ich war bei der Straßen-Weltmeisterschaft der Junioren in Mexiko in Aguascalientes [2007] und wir sind durch Houston gefahren, aber das war nur der Flughafen, nicht wirklich Amerika. Aber selbst das war wirklich aufregend für mich.“ Er fügt hinzu: „Ich habe einen Urlaub in Amerika gemacht, wo ich herumgereist bin. Ich war in New York, Las Vegas und im Grand Canyon, und danach war ich oft in den großen Radsportgegenden Amerikas wie Utah und Colorado. Ich fahre jedes Jahr dorthin, nur um zu trainieren, und es gefällt mir wirklich. Ich weiß nicht … wenn ich dort leben würde, wäre es etwas anderes. Dann würde ich vielleicht woanders hinwollen. Aber jetzt weiß ich bei all den Reisen und Radrennen manchmal gar nicht, wo ich bin. Ich bin im Hotel und weiß nicht, ob es Belgien oder Amerika oder Frankreich oder hier in der Schweiz ist. Es ist zu viel.“ Und jetzt bietet ihm Amerika etwas, das in  Europa selten geworden ist. In den Weiten Amerikas und inmitten einer Fan-Basis, die seine Leistungen kaum kennt, findet er Ruhe und Frieden.

Auf den ersten Blick scheint Sagan ein liebenswerter Draufgänger zu sein, der das beneidenswerte instagrammtaugliche Leben eines globalen Nomaden führt. Aber wie die Bemerkung über das Reisen und seine Abneigung gegen allzu viele Medientermine zeigen, setzt es auch ihm zu. „Jede Saison kostet ihn viel Energie“, sagt sein Manager Gabriele Uboldi. „85 Prozent der Interviews, die Peter gibt, findet er langweilig.“ Aber im Grunde wird Sagan reifer. Das wird deutlich, als er das Thema aus der Mottenkiste holt, der Respekt im Peloton  sei verloren gegangen, als er seine ersten Erfahrungen sammelte. Es ist ein Thema, das von einem Fahrer an den nächsten weitergegeben zu werden scheint. Tom Boonen rührte 2012 dieselbe Trommel. Sagan sagt: „Der Radsport hat sich sehr verändert. Es ist nicht mehr wie vor 15 Jahren, als Cipollini der große Boss im Fahrerfeld war. Es ist nicht mehr, wie es war, als jemand das ganze Feld anführte. Ich glaube, der Respekt im Feld ist verschwunden. Alle achten nur auf sich selbst.“ Angesichts der Moralpredigt hat man das Gefühl, dass Sagan nicht allzu sehr über das Ende seiner Karriere nachzudenken braucht. Gedankenverloren sagt er: „Ich habe einige Freunde – echte Freunde – unter den Fahrern, und das heißt, dass wir Spaß haben können … Aber jedes Jahr wird [die Erosion des Respekts] schlimmer und schlimmer. Ich bin froh, dass nur noch ein, zwei oder drei Jahre übrig sind, denn wenn ich in dieser Art von Radsport 15 Jahre weitermachen muss, ist es unmöglich.“ Moment mal. Nur noch ein, zwei oder drei Jahre? Müssen wir uns Sorgen machen, dass wir Ende 2021, wenn Sagan erst 31 ist, auf seine gesamte Karriere zurückblicken müssen? Es stellt sich heraus, dass Sagan übertrieben hat. Aber wie sehr, ist die Frage. Sagan war in seiner ersten, schweren Saison bei Tinkoff nahe dran, im Straßenradsport das Handtuch zu werfen, wie der Co-Autor seines neuen Buchs, John Deering, bemerkte. Uboldi sagt: „Peter denkt nur an seinen Vertrag, und wenn der ausgelaufen ist, entscheidet er, ob er zum Mountainbiken zurückkehrt oder bleibt, aber natürlich denken wir nicht an ein Karriereende. Ich persönlich glaube nicht, dass er eine so lange Karriere wie andere Sprinter haben wird. Aber wenn nichts Schlimmes passiert, werden wir Peter noch weitere fünf oder sechs Jahre haben. Ich werde ihn sowieso davon überzeugen – ich muss die Miete für mein Haus bezahlen!“ Patxi Vila, Sagans Trainer, wäre nicht überrascht, wenn er vorzeitig aussteigen würde. Sagan ist mit 19 Profi geworden, hat den meisten seiner Zeitgenossen also ein Jahr voraus. „Ich weiß, dass es wirklich schwer ist, Peter Sagan zu sein. Bei den Rennen sehe ich, dass es viel Stress ist und Energie kostet“, sagt Vila.

Vielleicht war dieses Jahr eine größere Belastung als sonst. Ende letzten Jahres wurde Sagans Sohn Marlon geboren. „Ich bin sehr glücklich, Vater geworden zu sein, und freue mich immer darauf, ihn zu sehen“, sagt Sagan zu Procycling. „Es ist etwas Schönes im Leben. Er ist anders, das Gefühl, das ich im Innern für meinen Sohn habe, ist ganz anders als für meinen Vater, meine Mutter oder meinen Bruder – einen Sohn zu haben, ist etwas anderes.“ Während der Tour gab Sagan bekannt, er und Katarina würden sich scheiden lassen, aber im Guten. Zuvor hatte die slowakische Zeitung Novy Cas einen anonymen Brief erhalten, der einen – wie Sagan meinte erfundenen – Grund für die Trennung angab. Als wir ihn bei der Tour de Suisse vor Bekanntwerden der Trennung fragen, ob es ihm schwerfalle, unter schwierigen Bedingungen positiv zu bleiben, sagt er: „Manchmal. Manchmal hast du eine schwere Zeit im Leben und machst dir Sorgen über die Dinge, die da kommen, und dann ist alles in Ordnung; aber wenn es anfängt, schwerer zu werden, könnte es schwer sein. Aber bis jetzt ist alles okay …“ Sagan versichert, dass die alte Idee des Patrons im Peloton überholt sei. Er hat wahrscheinlich recht, und wenn es einen gäbe, wäre er wahrscheinlich der widerwilligste Halter dieses Postens. Aber sein Einfluss im Bora-Team ist groß. Als Procycling am Nachmittag des abschließenden Zeitfahrens der Tour de Suisse in Bellinzona die Stufen des Busses hochstieg, waren wir überrascht, wie sehr die Truppe seine Handschrift trug. Die meisten Mitglieder der Mannschaft, gewöhnt an das Eindringen eines Gesichts aus der Menge, das ihren Kapitän treffen will, saßen im vorderen Teil des Busses und tippten auf ihren Handys herum. Vier von ihnen, Juraj Sagan, Maciej Bodnar, Daniel Oss und Marcus Burghardt, kamen 2017 mit Sagan oder danach. Uboldi wuselte in Hörweite herum. Draußen half Vila, den täglichen Betrieb am Laufen zu halten. Und nicht weit weg muss das Sagan-Gefährt gestanden haben, das XL-Wohnmobil, in dem der Vater der Sagan-Brüder, der unnachahmliche L’ubomír, sie quer durch Europa begleitet. Der ganze Betrieb wirkt ruhiger und geschmeidiger als sein früheres Team Tinkoff, wo sich Sagan die Kapitänsrolle mit Alberto Contador teilte. Das Paar musste die abgedrehten Kommentare des Teameigentümers Oleg Tinkow ertragen, dessen Aussagen oft so schrill waren wie die leuchtendgelben Busse des Teams.

Sagan erhebt sich aus seiner lümmelnden Haltung inmitten des Wirrwarrs aus Zeitfahrhelmen, die das zackige „S“ von Specialized tragen, und nickt zustimmend. „Sicher. Und es sind nicht nur die Fahrer, es sind Pfleger und Mechaniker und Gabriele“, sagt er. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich jetzt alleine zu einem anderen Team gehen würde. Das wäre sehr schwer. Ich freue mich, dass ich dieses Team zusammenbringen konnte. Es gab nur ein Team, das mir diesen großen Gefallen tun konnte: dieses.“ Wir fragen uns, was für eine Art Kapitän er ist. „Das hängt davon ab“, sagt er. Er verweist darauf, dass Bora lange mit der Einführung von Scheibenbremsen gewartet habe. Bis zur Tour de Suisse hatte er es abgelehnt, damit zu fahren, obwohl er ihre Vorteile sieht. „Ich persönlich wollte keine Scheibenbremsen benutzen, nur weil ich es bin“, sagt er. „Ich glaube, sie sind wirklich gut – du kannst es viel besser kontrollieren –, aber ich habe gesagt: Entweder fahren wir alle mit Scheibenbremsen oder keiner.“ Mit 28 sollte der Slowake jetzt in den besten Jahren seiner Karriere sein. Bei Redaktionsschluss stand er bei 109 Siegen. Sagan ist jetzt in der Phase, wo sich die Siege und Erfolge stapeln. In den letzten zwölf Monaten hat er seinen zweiten GP de Québec, seinen dritten Weltmeistertitel, sein drittes Gent–Wevelgem, seine 16. Tour-de-Suisse-Etappe, seinen sechsten Landesmeistertitel auf der Straße, seine elfte Tour-Etappe und sein sechstes Grünes Trikot gewonnen. Dieses Jahr gewann er Roubaix, nachdem er Flandern schon im Palmarès stehen hatte, und nun bleiben wenige große Ziele, wo ein erster Sieg erforderlich wäre: Mailand–San Remo ist das große Rennen, das ihm bisher entgangen ist. Er war bei sechs von acht Teilnahmen in den Top Ten. Es besteht kein Zweifel, dass auch das Amstel Gold Race für ihn machbar ist. Wenn man pedantisch sein will, so fehlen ein paar kleinere Klassiker: Omloop Het Nieuws-blad, Dwars door Vlaanderen und Paris–Tours. Und da er der Kalifornien-Rundfahrt immer den Vorzug gibt, muss er sein Giro-Debüt erst noch geben.

„Tom Boonen ist ein guter Vergleich in Bezug auf die Physiologie und die Art von Fahrer, die Peter ist“, sagt Vila. „Auch was den Stil seiner Siege angeht, kommt Peter nahe an Tom heran. Schau dir Tom an – er gewann Massensprints, als er schnell war, und dann wurde er mehr zu einem Ausdauerfahrer.“ Boonen mochte die Massensprints nicht mehr. 2012 sagte er, einige Sprinter seien „Kamikaze-Fahrer" geworden. „Wenn es zu gefährlich ist, mache ich einfach nicht mit“, sagte er. Nach derzeitigem Stand wird Sagan nicht von den gleichen Gedanken an die Konsequenzen geplagt. Er war bei jedem Massensprint in der ersten Woche der Tour unter den ersten Drei und bis zum Ende mindestens in den Top Ten. Vila sagte in der Vergangenheit, dass die pure Geschwindigkeit nicht Sagans natürlichste Waffe sei, sondern seine hohen Platzierungen seiner Stärke und der Fähigkeit zu verdanken seien, frischer als seine Rivalen ins Finale zu kommen. Diese Qualitäten sollten immer noch da sein, glaubt er, und vielleicht noch stärker werden. „Ich glaube, wir werden mehr Langstreckenangriffe bei den Klassikern sehen“, sagt der Trainer auf die Frage, ob Sagans 54-Kilometer-Flucht zum Sieg in Roubaix Teil des Musters sei. „Es geht nicht nur um seine Physiologie, sondern auch darum, dass er das Hinterrad ist, dem alle folgen wollen. Er ist der Leuchtturm des Feldes. Aber je länger du wartest, umso schwerer ist es, deine Rivalen loszuwerden. Er fährt Resultate ein und fährt gut – warum sollten wir versuchen, ihn zu ändern und vielleicht den Superfahrer verlieren, der er ist?“ Das letzte Mal, als Procycling Sagan traf – im August 2016 beim GP Plouay – war er offener und zugänglicher. Vielleicht haben wir ihn bei der Tour de Suisse an einem schlechten Tag erwischt. Oder die Fragen langweilten ihn, oder die Dinge, die ihm Hintergrund abliefen, lenkten ihn ab. Andererseits: Ist das wichtig? Was Sagan sagt, ist zweitrangig gegenüber dem, was er tut. Dass die Kamera ihn liebt, ist genug. Seine Anziehungskraft ist fest in seinen Rennen, seiner Körperlichkeit, der Bandbreite des Repertoires und seiner Virtuosität verankert. Er ist der Ultra-high-Definition-Fahrer in Regenbogenstreifen. Viele Worte und feine Gedanken sind das, womit andere Fahrer Lücken zu schließen versuchen, die Sagan nicht hat. Er ist der Hollywood-Profi des Radsports.

Procycling - Ausgabe 176 / Oktober 2018



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