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Ausgabe 169 / März 2018

Kein Berg zu hoch

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Nach einer Kindheit auf einem Bauernhof in Kolumbien ist Nairo Quintana senkrecht zum Gipfel des Radsports aufgestiegen und wird in seiner Heimat als Nationalheld verehrt. Procycling hat mit dem zweifachen Grand-Tour-Sieger über seinen unglaublichen Werdegang gesprochen. Der letzte Film, den sich Nairo Quintana angeschaut hat, war „Invictus“, die Geschichte, in der Nelson Mandela die Rugby-Weltmeisterschaft nutzt, um die gespaltene Gesellschaft in Südafrika nach der Apartheid wieder zu einen. „Ich mag Filme, die inspirieren“, sagt der Kolumbianer. Jeder Regisseur, der einen Motivationsfilm über den Radsport drehen will, könnte sich den ersten Teil von Quintanas Karriere anschauen. Während seiner harten, aber persönlichkeitsbildenden Kindheit in Kolumbiens ländlicher Arbeiterklasse, tief in den Bergen der Region Boyacá, musste er viele Hindernisse überwinden: ungleichen Wettbewerb, neidische Rivalen und korrupte Chefs von Radsportvereinen, ganz zu schweigen davon, in einer Familie aufzuwachsen, die kein Geld für Luxusgüter wie ein Rennrad hatte. Doch er erfuhr auch viel Unterstützung durch seine hart arbeitenden Eltern und begriff irgendwann, dass Sport eine Familie und ein Land zusammenbringen kann. Die Eröffnungssequenz einer Filmbiografie über Quintana könnte Nairo als jungen Teenager zeigen, der mit seinen Geschwistern an einem Tag im August um drei Uhr morgens aufsteht, um Santiago Botero, den früheren kolumbianischen Zeitfahr-Weltmeister, bei Olympia 2004 zu sehen. „Das war das erste Mal, dass ich erkannte, was ein Champion für ein Land tun kann, wie er eine Nation einen kann“, sagt Quintana im Gespräch mit Procycling. „Das ist bei allen Sportarten so, aber in Kolumbien bringt vor allem der Radsport die Familien zusammen, quer durch alle Bevölkerungsgruppen. Selbst wenn sie die Rennfahrer nicht kennen, sind die Leute stolz auf uns, ob wir gewinnen oder verlieren.“ Quintana ist in Kolumbien ein großes Sportidol, und gegenwärtig ist sein Status als größter südamerikanischer Rennfahrer aller Zeiten ungefährdet. Dennoch ist seine Geschichte nicht das vom „Tellerwäscher zum Millionär“-Hollywood-Epos, als das einige Journalisten sie dargestellt haben. Als Quintana Kind war und seine Eltern Obst und Gemüse anbauten und verkauften, konnten sich seine Eltern weder Funktelefone noch teure Uhren leisten. Er selbst hatte verschiedene Jobs, unter anderem fuhr er als Teenager nachts Taxi. „Weder ich noch mein Bruder – wir fuhren abwechselnd –, hatten eine Lizenz“, erzählt er mit einem Grinsen. „Tagsüber arbeiteten wir nicht. So war die Gefahr geringer, von der Polizei erwischt zu werden.“ Aber obwohl es Eltern wie Kinder nicht leicht hatten, stand bei Familie Quintana immer etwas zu essen auf dem Tisch. „Wie hätte es anderes sein können“, fragt Quintana, „wenn wir davon lebten, selbst angebaute landwirtschaftliche Produkte zu verkaufen?“ Ein weiterer Faktor, der alle hypothetischen Hollywood-Drehbücher ruinieren könnte, ist – bisher – das Ende. Quintana ist zwar Kolumbiens erfolgreichster Radrennfahrer, aber um in seiner Sportart unsterblich zu werden, muss er die Tour de France gewinnen. Auf drei Podiumsplätze von 2013 bis 2016 sowie je einen Giro d’Italia- und Vuelta-a-España-Sieg folgte ein enttäuschender zwölfter Platz im letzten Sommer. Obendrein kaufte Movistar im Winter in Gestalt von Mikel Landa einen ehrgeizigen Teamkollegen hinzu, der selbst Rundfahrten gewinnen will. Aber was ein solcher Film in den Augen der Fans vielleicht erkunden und erklären sollte, ist nicht die Zukunft des Kolumbianers, sondern seine Vergangenheit. 2013, als er mit 23 Jahren und in seiner zweiten Saison in der WorldTour Zweiter der Tour hinter Chris Froome wurde, schien es, als wäre Quintana aus dem Nichts gekommen. Der Kolumbianer ist weder auf Publicity aus noch extrovertiert, deswegen macht er immer noch ein wenig diesen Eindruck.

Während der Saison lebt Quintana in Monaco, aber seine Wurzeln sind zutiefst ländlich und er fühlt sich immer noch am wohlsten, wenn er Erde unter den Füßen hat, keinen Beton. Wie der Franzose Thibaut Pinot, ein anderer Junge vom Lande, der während der Tour 2017 manchmal zu Hause anrief, um sich zu erkundigen, was seine Schafherde im Jura-Gebirge machte, verbringt Quintana in der Saisonpause viel Zeit auf dem Hof seiner Eltern, kümmert sich um seine Rinder und Schweine, pflanzt und erntet. Und wenn er als Jugendlicher beide Aktivitäten kombinieren konnte – zum Beispiel mit dem Fahrrad die Bergwege hochfuhr, um nach dem Vieh seiner Eltern zu schauen –, umso besser. Quintanas Schlüsselmoment in jedem Biopic wäre natürlich, wie er mit 15 anfängt Fahrrad zu fahren. „Mein erstes Rad war das erste, das wir überhaupt im Haus hatten. Der Schulbus kostete knapp 50 Cent am Tag, und obwohl er direkt an unserem Haus vorbeifuhr, konnten wir so ein bisschen Geld sparen“, erklärt er. „Ich musste nicht Radfahren, weil wir uns den Bus nicht leisten konnten – die Leute haben diesen Teil der Geschichte übertrieben. Aber ich lebte unweit einer Straße mit viel Verkehr, vor allem großen Lkw, und viele Radfahrer trainierten dort, fuhren im Windschatten der Lkw. Als ich jeden Tag von der Schule nach Hause radelte, merkte ich, dass ich genauso gut war wie sie und sie manchmal sogar schlagen konnte, obwohl sie in höheren Kategorien waren. Dabei fuhr ich nur von der Schule nach Hause – in Jeans und mit einer Schultasche voller Bücher auf dem Rücken.“ Schon damals wurde klar, wo Nairos Talente lagen. Er band manchmal ein Seil an das Fahrrad seiner Schwester und zog sie hinter sich her – über den 16 Kilometer langen Gebirgspass, der zwischen ihrem Elternhaus und der Schule lag. Sein Fahrrad, sagte er der Zeitung El Tiempo einmal, wog 14 Kilo und sah aus, als wäre es Jahrzehnte alt. „Es fuhr sich gut“, sagt er uns. „Vor jedem Rennen habe ich es ein oder zwei Tage vorher ordentlich geputzt und geölt und wusste, dass es das gepflegteste Fahrrad im Peloton war.“ Quintana betrachtete all das nüchtern, nicht zuletzt, weil er weit größere Herausforderungen zu überwinden hatte, so etwa, als er beim Training auf der Straße von einem Auto angefahren wurde und fünf Tage im Koma lag. „Ich hatte Glück, dass ich es überlebte“, erinnert er sich. Aber Quintana erholte sich, so wie er sich auch vom potenziell lebensbedrohlichen mal del muerto erholte, unter dem er als Baby litt. Die kolumbianischen Bauern glauben, dass diese Krankheit durch den Kontakt einer Schwangeren mit einer Person ausgelöst wird, die vorher einen Verstorbenen berührt hat. Als kein Arzt helfen konnte, schrieb man die Genesung des von Durchfall und Nasenbluten geschwächten kleinen Nairo – das zweitjüngste von fünf Kindern – schließlich dem Baumwurzel-Extrakt einer Heilerin zu.

Die Lektionen, die das Leben Quintana in so jungen Jahren lehrte, mögen ihn inspiriert haben, das Beste aus seinen Talenten zu machen. Die Redewendung „Was einen nicht umbringt, macht einen härter“ war bei ihm wörtlich zu nehmen. Als Quintana acht war, hatte sein Vater einen schweren Verkehrsunfall und musste 14-mal am Rücken operiert werden. Zusammen mit seiner Frau Eloísa brachte er seine Familie trotzdem durch, was für Quintana eine Inspiration war. „Mein Vater hat mehr gearbeitet als jeder andere Mann in der Region“, erinnerte sich Quintana vor einigen Jahren. „Ich denke, ich habe seine Kämpfernatur geerbt. Schon als Kind habe ich von ihm gelernt, dass man leiden und Opfer bringen muss, wenn man Ziele erreichen will. Das ist meine Mentalität, wenn ich heute Rennen fahre. Wenn ich fahre, denke ich an die Opfer, die meine Eltern gebracht haben; das macht mich stärker. Kein Berg ist zu hoch für mich.“ Eine weitere, eher weltliche Herausforderung in seiner Karriere war unerwartet, aber wie Quintana einmal sagte, seinerzeit leider typisch für seine Region: korrupte Bosse von Junioren-Teams. Aufgrund der Bestimmungen des kolumbianischen Verbands musste Quintana bei einem Verein in Boyacá angemeldet sein, aber in Wirklichkeit existierte der Verein nicht. Vielmehr kassiert der „Präsident“ von den Junioren einen monatlichen Mitgliedsbeitrag ab und nannte es Startgebühr. Stattdessen fuhr Quintana allein als Ein-Mann-Team. „Dadurch, dass ich allein fuhr, war ich aufmerksamer und konnte die verschiedenen Rivalitäten zwischen den Teams nutzen, um kurzzeitige Allianzen einzugehen, die mir passten“, sagt er. „Aber der eigentliche Vorteil, alleine zu fahren, war, dass ich mehr Geld verdiente. Denn wenn ich Preise gewann, brauchte ich sie nicht zu teilen.“ Während sich Quintana um seine Rivalen kümmerte, bearbeitete sein Vater – sein inoffizieller Manager – die Rennorganisatoren und fragte sie, ob er seine Startgebühr am Ende des Rennens vom Preisgeld bezahlen könnte. „Sonst hätte ich mir die Teilnahme nicht leisten können“, erinnert er sich. „Ich erinnere mich an eines dieser Rennen, da attackierte ich auf einem Rundkurs und erreichte das U23-Rennen, das vorher gestartet war. Da sagten mir die Kommissäre, ich müsse mich entweder zurückfallen lassen oder mich vor das U23-Rennen setzen, also beschloss ich, sie zu überholen. Das gelang mir, und dabei waren etliche Teams hinter mir her und machten wie verrückt Tempo, um mich einzuholen. Aber sie schafften es nicht“, sagt er stolz. Es ging so weit, dass sein Talent fast ein Handicap wurde: Er gewann manchmal U23-Rennen, sagt er, nachdem er im Juniorenfeld auf demselben Kurs gestartet war. „Aber die anderen Fahrer versuchten die Juroren zu überzeugen, dass ich das Preisgeld nicht bekommen konnte, weil ich minderjährig war.“ Heute trägt Quintana dazu bei, dass junge Fahrer aus Boyacá Zugang zu Ressourcen bekommen, die er nie hatte. Obwohl er kein Lob dafür erwartet, sagt er mir, dass 15 Fahrer aus Boyacá unlängst in die Top 20 der kolumbianischen U16-Rangliste geklettert sind. Es war Quintana, der mit der Stadt gesprochen hatte, damit dem örtlichen Verein ein Vereinsheim gebaut wurde. „Ich helfe, wenn ich kann“, sagt er bescheiden, „das kostet mich weniger als eine Stunde am Tag.“ Quintana leistet auch politische Arbeit. Er trat in einem Video auf, mit dem in einer kolumbianischen Fernsehkampagne für die Gleichberechtigung der Geschlechter geworben wurde, wurde zum UNICEF-Botschafter ernannt, und eine Woche vor unserem Interview unterstützte er den Bürgermeister von Boyacá bei einer sozialen Kampagne.
Das Klettern war immer Quintanas Stärke, selbst wenn er vielseitiger ist, als die meisten glauben. „Ich war gut auf der Radrennbahn“, verrät er, „vor allem in den Ausdauerdisziplinen. Mein bestes Rennen war das Punkterennen; ich habe auf dem Podium einer Rennserie auf Landesebene gestanden und etliche Medaillen bei regionalen Rennen gewonnen.“ Nur sprinten, sagt er, konnte er nie. Aber sein großes Resultat – und damit der Durchbruch – kam auf der Straße, als er 17 war und eine Woche die Schule schwänzte, um an der Vuelta a Venezuela für U23-Fahrer teilzunehmen, wo er Gesamt-Zweiter wurde. Sein Vater fuhr ihn mit dem Auto nach San Cristóbal in Venezuela zu dem Rennen und steckte dann die Kritik ein, dass er seinem Sohn erlaubt hatte, unentschuldigt zu fehlen. „Mein Vater ist nicht der typische Kolumbianer, der sich für Fußball begeistert“, sagt Quintana. „Er mag Radsport.“ Zufälligerweise war der Direktor von Quintanas Schule auch ein Radsportfan, der dem jungen Fahrer Ersatzteile für sein Rad besorgte. „Diese Reise nach Venezuela war das erste Mal, dass ich aus Kolumbien herausgekommen bin“, verrät Quintana. „Ich wurde in letzter Minute nominiert, nachdem ich ein tolles Resultat geholt hatte“ – ein weiteres Rennen, wo er sowohl das U23- als auch das Junioren-Feld klar schlug. „Sie hatten das vorläufige Aufgebot schon veröffentlicht, ohne groß darüber nach-zudenken, stellten einfach alle Fahrer eines Teams auf, und als sie mich dann auch nominierten, fuhr ich auf einmal gegen einige meiner schlimmsten Feinde im Peloton. Ich kämpfte da draußen gegen die Venezolaner mit all diesen Jungs als ‚Teamkameraden‘.“ Gerade als Quintana den Sieg sicher zu haben schien, entschied das Schicksal – oder vielmehr die Allianz der Feinde –, dass er nicht gewinnen sollte. „Ich verlor um zwei oder drei Sekunden. Auf der letzten Etappe griffen wir an. Ich attackierte alleine und wollte es wirklich wissen. Aber verschiedene Teams verbündeten sich und arbeiteten zusammen, damit kein Kolumbianer gewann.“ Selbst ein so entschlossener Mensch wie Quintana musste erkennen, dass er als Rennfahrer ohne Team nicht weit kam. „Ich hatte auf Landesebene alles erreicht“, erinnert sich Quintana. 2009 unterschrieb er 19-jährig beim Amateurteam Boyacá es para Vivirla. Seine Wattleistungstests waren so beeindruckend, dass sie dachten, das Gerät sei kaputt. Wenig überraschend entschied sich sein Team, ihn so schnell wie möglich zu Rennen in Europa zu schicken. „Mein neues Rad wog halb so viel wie mein altes. Ich konnte es nicht glauben“, erzählt Quintana.

Vielleicht ebenso wenig überraschend war, dass die Meilensteine seiner Karriere von da an in schneller Folge kamen. 2010, keine fünf Jahre, nachdem er mit dem Radsport angefangen hatte, gewann Quintana die Tour de l’Avenir, und zwei Jahre später hielt er sich beim Critérium du Dauphiné die Verfolger von Sky vom Leib und gewann die schwerste Bergetappe in Morzine. „Es war eine Überraschung, weil es mein erstes Jahr bei Movistar war“, erinnert er sich. „Selbst wenn ich im Frühjahr die Vuelta a Murcia gewonnen hatte, war das ein weiterer großer Schritt nach vorn. Beim Zeitfahren hatte ich sieben oder acht Minuten auf [den späteren Sieger] Bradley Wiggins verloren. Ich fiel früh aus der Ausreißergruppe heraus. Ich litt wie ein Hund. Aber schließlich, am Col de Joux Plane, attackierte ich. Ich fuhr nur zehn Sekunden Vorsprung raus, aber da Sky hinter mir Tempo machte und den üblichen hohen Rhythmus anschlug, war einfach nicht mehr drin.“ Mit einer schweren Kindheit, einem unkonventionellen Hintergrund als Junioren-Rennfahrer und dann enormen Erfolgen als Amateur und Profi musste Quintana, wie er selbst sagt, schnell erwachsen werden – zu schnell, wie sein Movistar-Teamchef Eusebio Unzué gerne sagt. Mit 23 war er der jüngste Fahrer auf dem Podest der Tour seit Jan Ullrich 1996. Jetzt, mit 27, hat er vier Grand-Tour-Podiumsplätze plus zwei Siege bei großen Rundfahrten zu Buche stehen. Froome hatte im selben Alter nur einmal auf dem Podest einer großen Rundfahrt gestanden – als Zweiter der Vuelta 2011. „Meine Fortschritte kamen nie auf einen Schlag, aber ich habe immer sehr große Schritte gemacht“, blickt Quintana zurück. „Jedes Jahr war ich bei einer großen Rundfahrt vorn. Seit 2013 gab es kein Jahr, das total desaströs gewesen wäre.“ Eine Nebenwirkung des frühen Erfolgs ist, dass Quintana sich der Bedeutung des Radsports in Kolumbien bewusst ist. Als er beim letztjährigen Giro gefragt wurde, ob er wisse, dass der Literaturnobelpreisträger Gabriel García Márquez einmal den früheren kolumbianischen Rennfahrer Ramón Hoyos interviewt habe, antwortete Quintana ausführlich. „Dieses Detail kannte ich nicht, aber ich weiß, dass er der größte kolumbianische Schriftsteller war und wir alle sehr stolz auf ihn sind“, sagte er, bevor er die Liste anderer berühmter Kolumbianer aufführte, vom Fußballspieler Falcao über Sängerin Shakira bis zum Bildhauer Fernando Botero.

Und wenn er sich jetzt mit Froome mit 27 vergleicht? „Ich hatte einige sehr schöne Siege, Siege, die etwas sehr Besonderes waren“, sagt er. „Das einzige Rennen, das kein richtiger Erfolg war, ist die Tour. Aber ich habe sehr jung angefangen, darum zu kämpfen, und ich war immer da, habe so oder so gekämpft. Es ist kein Traum, der verblichen ist, weil ich sie gewinnen kann, und ich war schon nahe dran. Ich muss es wieder probieren.“Man hat das Gefühl, dass dies das perfekte Ende für das Nairo-Quintana-Biopic wäre.

Procycling - Ausgabe 169 / März 2018



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