Kolumne

Ausgabe 203 / Januar 2021

UNGEWISSHEIT ZUM JAHRESWECHSEL

Klicken zum vergrößern

Die Coronavirus-Pandemie hat nicht nur die Welt nach wie vor fest in ihrem Griff. Auch der Radsport hat weiterhin mit den Konsequenzen von Lockdowns, Reisebeschränkungen und weiteren Schutzmaßnahmen der verschiedenen Länder zu kämpfen.

Konnte der Rennkalender 2020 im Spätsommer und Herbst dank logistischer Großanstrengungen von Teams und Veranstaltern größtenteils erfolgreich durchgeführt werden, bereitet der Saisonstart 2021 den Verantwortlichen nun allerdings bereits wieder Kopfzerbrechen. Der Grund: In den ersten Monaten des Jahres ist das Peloton traditionell außerhalb von Europa unterwegs – in Zeiten von Corona ist das allerdings alles andere als einfach.
 
Es kam daher nicht unbedingt überraschend, dass die Veranstalter der australischen Tour Down Under und des Cadel Evans Great Ocean Race – traditionell die beiden Auftaktveranstaltungen der WorldTour – bereits Anfang November ihre Rennen offiziell absagten. Die Quarantäne-Vorschriften und Reisebeschränkungen machen eine Durchführung unmöglich, hieß es seitens der Organisatoren. In Anbetracht der global weiterhin hohen Corona- Fallzahlen ist es daher nicht unwahrscheinlich, dass in den kommenden Wochen weitere Rennveranstalter folgen werden. Mit der argentinischen Vuelta a San Juan, der Tour Colombia, der Tour of Saudi Arabia und der UAE Tour stehen im Januar und Februar schließlich gleich mehrere hochklassige internationale Rennen auf dem Programm.

 

Wir hoffen selbstverständlich, dass es nicht so kommt, sondern dass sich die Corona-Lage in nächster Zeit doch noch entspannt, damit der Radsport 2021 wieder eine normalere Situation erleben kann als 2020, als die erste Saisonhälfte fast komplett ausfallen musste. In diesem Sinne, liebe Leserinnen und Leser, wünschen wir Ihnen besinnliche Feiertage, einen guten Rutsch ins neue Jahr und natürlich auch viel Spaß beim Schmökern in der neuen Procycling.

 

PS: 2020 war auch für uns ein schwieriges Jahr. Daher mussten wir – nach elf Jahren ohne Erhöhung – nun den Preis unseres Magazins auf 7,90 Euro anheben. Nur so können wir Procycling in der gewohnten Qualität weiter für all unsere radsportbegeisterten Leser veröffentlichen. Damit jede Ausgabe bestmöglich bei unseren Abolesern ankommt, werden wir unsere Magazine in Zukunft außerdem in einem stabilen Pappkartonumschlag verschicken. Wir hoffen, dass sie uns hierbei unterstützen und Procycling weiterhin mit viel Freude lesen.

Procycling - Ausgabe 203 / Januar 2021



Weitere spannende Artikel,
Reportagen und Tests finden Sie
in der Procycling Ausgabe 203 / Januar 2021.