Kolumne

Ausgabe 158 / April 2017

Klassiker-Fieber

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Kopfsteinpflasterpassagen und knackige Hellingen, gebündelte Tradition und unvergleichliche Festivalatmosphäre. Es ist so gut wie unmöglich, sich der Faszination der Frühjahrsklassiker zu entziehen.

Flandernrundfahrt, Paris–Roubaix, Amstel Gold Race, Wallonischer Pfeil und Lüttich–Bastogne–Lüttich – in den kommenden Wochen finden innerhalb weniger Wochen die mitreißendsten Eintagesrennen des Radsports statt. Die Radsportwelt steht Kopf. Das Klassikerfieber ist ausgebrochen. Es gibt genügend Gründe, warum sich in den nächsten Tagen und Wochen alles nur um diese ganz speziellen Eintagesrennen drehen wird. Klitschnasse Pavées, rutschige Sandpassagen, schmerzend steile Anstiege, heftige Windkantenfahrten, widrigste Witterungsbedingungen. Mann gegen Mann. Die Frühjahrsklassiker verkörpern in unvergleichlicher Art und Weise die sportliche Historie des Radsports und seine heroische Anmutung: Bei den Frühjahrsklassikern werden Heldengeschichten geschrieben. Es gibt deshalb nicht wenige, die sagen, dass ein Sieg bei der Flandernrundfahrt oder bei Paris–Roubaix mehr wert ist als ein Weltmeistertitel oder gar ein Olympiasieg. Ein Sieg bei einem großen Frühjahrsklassiker ist der Schlüssel zur sportlichen Unsterblichkeit. Für uns Radsportfans gehören die nächsten Wochen deshalb zu den spannendsten des gesamten Jahres. Viel zu lange haben die Winterpause und die Vorbereitungsphase gedauert – mit dem Start der Klassiker-Saison hat das Radsportjahr 2017 nun richtig begonnen. In diesem Sinne: Genießen Sie die Frühjahrsklassiker und fiebern Sie mit bei den größten Eintagesrennen des Jahres.
 
Viel Spaß beim Lesen der neuen Ausgabe von Procycling!
 
Werner Müller-Schell
Redaktion
 

Procycling - Ausgabe 158 / April 2017



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